Abou Simbel, am westlichen Fluss des Nassersees im Süden Ägyptens gelegen, ist eines der beeindruckendsten Monumente der antiken ägyptischen Zivilisation. Diese Stätte wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist bekannt für ihre riesigen Tempel im Felsen, die vor dem 13. Jahrhundert von Pharao Ramsès II. in Auftrag gegeben wurden, um ihre Macht und ihren göttlichen Status zu zerstören. Der Große Tempel, der einst Ramsès II. und den Göttern Amun, Ra-Horachte und Ptah gewidmet war, beherbergt vier imposante Pharaonenstatuen, die seinen Eingang bilden, jede etwa 20 Meter in der Höhe messend. In der Nähe befindet sich der Tempel der Hathor, und noch viel mehr beeindruckend, er wurde der Königin Nefertari, der wohlgesinnten Frau von Ramsès und der verstorbenen Hathor gewidmet. Die Skulpturenkomplexe, die leuchtenden Reliefs und die astronomische Anordnung der Tempel, wo das Sonnenlicht die inneren Heiligtümer mit präzisen Daten erhellt und die architektonischen und astronomischen Prozesse des alten Ägyptens widerspiegelt. Im Jahr 1960 wurde eine internationale Initiative gestartet, um Tempel in die Höhe zu verlegen, um die durch die Erschaffung des Nassersees hervorgerufenen Erschütterungen zu bewahren. Der Besuch von Abou Simbel ist eine Reise, um den Eindruck der alten Ägypten zu erwecken und sein dauerhaftes Erbe und seine monumentalen Errungenschaften zu bewahren.