Erleben Sie Petra abseits der klassischen Besichtigungsroute auf dieser anspruchsvollen Ganztageswanderung. Diese Panoramarunde verbindet abgelegene nabatäische Pfade, spektakuläre Berglandschaften, einen hoch gelegenen Blick auf das Schatzhaus, den eindrucksvollen Hohen Opferplatz, die verborgenen Monumente des Wadi Farasa, Petras antikes Stadtzentrum und den unvergesslichen Aufstieg zu Ad-Deir – dem Kloster. Der Rückweg folgt der klassischen Route durch Petra, sodass Sie das Schatzhaus später auch aus der Nähe auf Bodenhöhe bewundern können, bevor Sie durch den beeindruckenden Siq zurück zum Petra-Besucherzentrum wandern.
Dauer: Ca. 8–9 Stunden
Schwierigkeitsgrad: Anspruchsvoll / Für geübte Wanderer
Start & Ziel: Petra-Besucherzentrum
Streckenart: Ganztägige Panorama-Rundwanderung
Empfohlen für: Aktive Reisende mit guter Kondition
Beginnen Sie Ihr Abenteuer am Petra-Besucherzentrum und folgen Sie dem Zugangsweg in Richtung der archäologischen Stätte. Dabei passieren Sie die beeindruckenden Dschinn-Blöcke und das Obeliskengrab. Anstatt auf Petras klassischem Hauptweg direkt durch den Siq weiterzugehen, verlassen Sie die Hauptroute und beginnen den Aufstieg auf dem Al-Madras-Wanderweg.
Diese alte nabatäische Route führt in die Berge oberhalb von Petra und bietet einen ruhigeren, abenteuerlicheren Einstieg in die archäologische Stätte. Mit zunehmender Höhe weicht der belebte Zugangsweg einer zerklüfteten Sandsteinlandschaft mit alten Pfaden und eindrucksvollen Ausblicken auf Petras Bergwelt.
Folgen Sie der Al-Madras-Route weiter durch Petras eindrucksvolle Sandsteinlandschaft zu einem der Höhepunkte der Wanderung: einem hoch gelegenen Aussichtspunkt mit Blick auf das Schatzhaus.
Von dieser erhöhten Position genießen Sie einen außergewöhnlichen Blick über Petras Berglandschaft und von oben in Richtung des Schatzhauses. Der Aussichtspunkt eignet sich hervorragend für Panoramaaufnahmen und vermittelt einen besonderen Eindruck von der einzigartigen Naturkulisse, in der die Nabatäer ihre antike Stadt errichteten.
Später am Tag sehen Sie das Schatzhaus erneut aus der Perspektive auf Bodenhöhe. Diese Route bietet Ihnen somit zwei völlig unterschiedliche Blickwinkel auf Petras berühmtestes Monument.
Setzen Sie die Wanderung durch die Berge in Richtung Jabal Al-Madhbah und des legendären Hohen Opferplatzes fort, einer der bedeutendsten antiken Zeremonienstätten Petras. Der Weg führt weiter bergauf über historische, in den Fels gehauene Pfade und Stufen bis zum Gipfel.
Oben angekommen, erkunden Sie den alten nabatäischen Zeremonialbereich und genießen einige der eindrucksvollsten Panoramablicke über Petra. Von dieser erhöhten Position breiten sich Petras Täler, Sandsteinberge und die archäologische Landschaft unter Ihnen aus und eröffnen eine völlig andere Perspektive als die Monumente auf Bodenhöhe.
Dieser Abschnitt zählt zu den landschaftlichen Höhepunkten der Wanderung und ist ein hervorragender Ort, um die Dimensionen, die Topografie und die außergewöhnliche Lage der einstigen nabatäischen Hauptstadt zu erfassen.
Anstatt auf demselben Weg zurückzukehren, steigen Sie vom Hohen Opferplatz durch das wunderschöne Wadi Farasa hinab. Diese weniger besuchte Route zeigt Ihnen eine andere Seite Petras und macht die Wanderung zu einer abwechslungsreichen Rundtour statt zu einem einfachen Hin- und Rückweg.
Während des Abstiegs entdecken Sie faszinierende nabatäische Monumente, die zwischen den Bergen verborgen liegen, darunter den Löwenbrunnen, den Bereich des Gartentempels, das Grab des römischen Soldaten und das Renaissancegrab.
Der Weg führt allmählich weiter bergab durch eine spektakuläre Sandsteinlandschaft, bis Sie Qasr Al-Bint und das antike Stadtzentrum von Petra erreichen.
Vom Basin-Bereich bei Qasr Al-Bint aus beginnt der nächste größere Aufstieg des Tages zu Ad-Deir – dem Kloster.
Der historische Bergweg führt über Hunderte alter Steinstufen durch Petras zerklüftete Landschaft bergauf. Unterwegs eröffnen sich immer wieder neue Ausblicke auf die umliegenden Täler und Sandsteinberge, bevor schließlich die monumentale Fassade von Ad-Deir vor Ihnen erscheint.
Das direkt in den Fels gehauene Kloster gehört zu den größten und eindrucksvollsten Monumenten Petras und ist eine spektakuläre Belohnung nach dem anspruchsvollen Aufstieg.
Planen Sie am Kloster etwa 15–20 Minuten für Fotos, Erläuterungen und eine wohlverdiente Pause ein. Wer noch genügend Energie und Zeit hat, kann zusätzlich zu einem der nahe gelegenen höher gelegenen Aussichtspunkte gehen und weitere Ausblicke über die umliegende Berglandschaft genießen.
Nachdem Sie Ad-Deir und seine eindrucksvolle Umgebung genossen haben, steigen Sie auf demselben historischen Bergweg wieder in Richtung Basin und Qasr Al-Bint hinab.
Der Abstieg bietet eine weitere Gelegenheit, Petras zerklüftete Landschaft zu bewundern, bevor Sie in das archäologische Herz der antiken Stadt zurückkehren. Im Basin-Bereich können Sie eine kurze Pause einlegen, bevor der letzte Abschnitt der Wanderung zurück in Richtung Besucherzentrum beginnt.
Folgen Sie nun der klassischen archäologischen Route durch das Zentrum des antiken Petra. Dieser Abschnitt bildet einen faszinierenden Kontrast zu den abgelegenen Bergpfaden, die Sie zuvor am Tag erlebt haben.
Unterwegs passieren Sie mehrere der bedeutendsten Monumente und archäologischen Bereiche Petras:
Nehmen Sie sich Zeit, die Überreste des einst blühenden Stadtzentrums von Petra und die prächtigen Fassaden der Königsgräber zu bewundern, bevor Sie weiter in Richtung Theater und Fassadenstraße gehen.
Gehen Sie am Nabatäischen Theater vorbei und folgen Sie der Fassadenstraße zu Petras berühmtestem Monument, Al-Khazneh – dem Schatzhaus.
Dies ist einer der eindrucksvollsten Momente der Route. Zuvor haben Sie das Schatzhaus von einem hoch gelegenen Aussichtspunkt in den Bergen gesehen; nun stehen Sie direkt vor seiner prachtvollen, in den Fels gehauenen Fassade und können das Monument aus der klassischen Perspektive auf Bodenhöhe bewundern.
Zwei Perspektiven auf das Schatzhaus bei einer Wanderung:
Erleben Sie das Schatzhaus während des Al-Madras-Abschnitts zunächst von einem hoch gelegenen Aussichtspunkt und später noch einmal aus der berühmten Perspektive direkt vor Al-Khazneh.
Planen Sie am Schatzhaus etwa 10–15 Minuten für Fotos und Erläuterungen ein, bevor Sie den letzten Abschnitt durch den Siq beginnen.
Beenden Sie Ihr Abenteuer mit der Wanderung durch den beeindruckenden Siq, Petras berühmte schmale Sandsteinschlucht. Hohe Felswände, alte nabatäische Wasserkanäle sowie außergewöhnliche natürliche Farben und Felsformationen machen den Siq zu einem spektakulären Abschluss dieser Tageswanderung.
Gehen Sie weiter durch Bab Al-Siq und passieren Sie erneut das Obeliskengrab und die Dschinn-Blöcke, bevor Sie wieder am Petra-Besucherzentrum ankommen.
| Wegabschnitt | Ungefähre Dauer |
|---|---|
| Besucherzentrum → Al-Madras | 45–60 Min. |
| Al-Madras → Aussichtspunkt auf das Schatzhaus | 45–60 Min. |
| Aussichtspunkt auf das Schatzhaus → Hoher Opferplatz | 45–60 Min. |
| Hoher Opferplatz → Wadi Farasa → Qasr Al-Bint | 1½–2 Std. |
| Qasr Al-Bint → Kloster | 45–60 Min. |
| Aufenthalt am Kloster | 15–20 Min. |
| Kloster → Qasr Al-Bint | 35–45 Min. |
| Qasr Al-Bint → Theater | 45–60 Min. |
| Theater → Schatzhaus | 20–30 Min. |
| Schatzhaus → Besucherzentrum durch den Siq | 45–60 Min. |
| Gesamtdauer | Ca. 8–9 Stunden |
Diese anspruchsvolle Route richtet sich an Reisende, die deutlich mehr erleben möchten als Petras klassische Standardroute. An einem außergewöhnlichen Wandertag genießen Sie einen hoch gelegenen Aussichtspunkt auf das Schatzhaus, erleben Panoramablicke über Petra vom Hohen Opferplatz, entdecken die weniger besuchten Monumente des Wadi Farasa, steigen zum eindrucksvollen Kloster hinauf, erkunden Petras antikes Stadtzentrum und sehen schließlich das Schatzhaus aus der Perspektive auf Bodenhöhe, bevor Sie durch den Siq zurückkehren.
Die Kombination aus Archäologie, Berglandschaft, Panoramaaussichten und anspruchsvollem Wandern macht diese Route zu einer der lohnendsten Möglichkeiten für aktive Reisende, Petra intensiv zu entdecken.
Bitte beachten Sie: Dies ist eine anspruchsvolle Ganztageswanderung mit langen Gehstrecken, steilen Auf- und Abstiegen, unebenem Gelände und zahlreichen alten Steinstufen. Teilnehmende sollten über eine gute körperliche Kondition verfügen und geeignetes Wander- oder festes Schuhwerk tragen.
Die angegebene Dauer von ca. 8–9 Stunden ist ein Richtwert. Die tatsächliche Wanderzeit kann je nach individueller Kondition, Gehtempo, Wetterbedingungen, Fotostopps, Pausen und den jeweiligen Wegverhältnissen variieren.
Die genaue Wegführung und der Zugang zu einzelnen Aussichtspunkten können außerdem von örtlichen Vorschriften, Wetterbedingungen, Sicherheitsaspekten und den Anweisungen der Behörden des Archäologischen Parks Petra abhängen.
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